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15. November 2018

DJV

Stellenabbau bei Reuters vermeiden

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert von der Geschäftsführung der Nachrichtenagentur Reuters, auf den angekündigten Abbau von Redakteursstellen zu verzichten.

Zuvor war bekannt geworden, dass bei Reuters Deutschland aus wirtschaftlichen Gründen 10 von 80 Stellen gestrichen werden sollten.

 

„Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund für das angekündigte Streichkonzert“, kritisiert DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall. „Das Medienunternehmen Reuters ist nicht defizitär.“ Es sei auch für den Erhalt der Medienvielfalt auf dem Markt der Nachrichtenagenturen notwendig, dass Reuters sein Informationsangebot in bekanntem Umfang fortführe. „Ich fordere die Geschäftsführung auf, zusammen mit dem Betriebsrat und den Journalistengewerkschaften nach Lösungen zu suchen“, so Überall. Dafür müssten zuerst die Zahlen über die wirtschaftliche Entwicklung vorgelegt werden.

 

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Hendrik Zörner