JVBB | Mentoringprogramm

Wie funktioniert's?

Was ist Mentoring?
Das Mentoringprogramm des JVBB fördert den Dialog zwischen (berufs-) erfahrenen Mentorinnen und Mentoren sowie Nachwuchskräften (Mentees). Die Mentoren, Journalisten und Fachleute der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, begleiten und fördern die Mentees in ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung. Sowohl Mentee als auch Mentor profitieren von diesem Austausch. Kernstück sind regelmäßige direkte Gespräche zwischen Mentor und Mentee. Gemeinsam bilden sie für ein Jahr lang Tandems. Das Engagement geht jeweils von den Mentees aus.

Ziele des Mentoringprogramms des JVBB
Im Zentrum des Mentoringprogramms steht der Erfahrungsaustausch. Durch individuelle Beratung und Feedback erhalten die Mentees Einblicke in die Arbeitswelt von erfahrenen Journalisten oder Pressesprechern. Über Generationen und Hierarchien hinweg findet ein vertrauensvoller Austausch zwischen den Mentoren und Mentees statt. Die Mentees erhalten von den Mentoren Ratschläge in beruflichen Fragen. Sie können aktuelle Projekte diskutieren und lernen, mit beruflichen Schwierigkeiten umzugehen. Die Mentoren unterstützen ihre Mentees bei der Einschätzung eigener Fähigkeiten und Wirkung. Das Mentoringprogramm dient dem Ausbau sozialer und kommunikativer Kompetenz.

Mentoring ist aber weder ein Coaching noch eine Jobbörse. Die Mentoren arbeiten ausschließlich ehrenamtlich. Kernstück des Mentoringprogramms sind individuelle Gespräche zwischen Mentee und Mentor. Diese Gespräche sollen leichtgängig und flexibel sein, denn sie sollen Spaß machen und gleichzeitig neue Wege und Möglichkeiten aufzeigen. Beide Seiten sollen von den Gesprächen profitieren.

Kosten
Das Mentoringprogramm ist für die Mentees kostenlos. Im Gegenzug organisieren sie Veranstaltungen für die Mitglieder der Verbände (s. zeitlicher Umfang).

Die Mentoren engagieren sich ausschließlich ehrenamtlich.

Ablauf des Programms und zeitlicher Umfang
Das Mentoring dauert ein Jahr und beginnt mit der Auftaktveranstaltung. Die Koordinatoren empfehlen, dass sich Mentor und Mentee anschließend alle vier bis sechs Wochen treffen und  jeweils an den Zielen arbeiten, die sie sich zu Beginn gesetzt haben. Gemeinsam diskutieren sie Chancen und Hürden, die im beruflichen Alltag auftauchen.

Festgelegte Termine von Seiten des JVBB sind für alle Mentoren und Mentees die Auftaktveranstaltung, bei der sich alle Tandems kennenlernen, das Bergfest, bei dem die Tandems und Koordinatoren nach sechs Monaten eine erste Bilanz ziehen, und das Abschlusstreffen nach zwölf Monaten.

Außerdem tauschen sich die Mentees untereinander aus, treffen sich zu Stammtischabenden und entwickeln Veranstaltungen zu journalistischen Fragen, zu denen alle Verbandsmitglieder eingeladen werden. Sie geben so Impulse für die Arbeit des Verbands. Außerdem nehmen die Mentees mindestens zweimal während des Mentorings an der Stilwerkstatt des JVBB teil.

Die Mentees
Eingeladen sind junge Journalistinnen und Journalisten bis 35 Jahre, die idealerweise ein Volontariat oder eine entsprechende Ausbildung beziehungsweise ein entsprechendes Studium absolviert haben. Zusätzlich bringen sie einschlägige, mindestens einjährige Erfahrungen als Journalist/in mit. Sie haben eine klare Vorstellung über die eigenen journalistischen Ziele, das Mentorenprogramm und dessen Nutzung.

Die Mentoren
Das Programm läuft seit 2008 erfolgreich im JVBB. Mentorinnen und Mentoren waren bisher u.a. Tissy Bruns (Tagesspiegel), Brigitte Fehrle (Berliner Zeitung), Thomas Franke (Freier Journalist, texte und töne), Peter Hill (ZDF), Hartmut Jennerjahn (DeutschlandRadio Kultur), Jutta Kramm (Berliner Zeitung), Annette Rogalla (rogalla pr&beratung), Petra Schmitz (rbb), Christoph Schultheis (Medienjournalist), Hermann-Josef Tenhagen (Finanztest), Johannes Unger (rbb), Dieter Zurstraßen (DZ! Kommunikation).

Das Matching
Die Koordinatoren des Programms übernehmen die direkte Ansprache möglicher Mentoren. Sobald die Mentees feststehen, suchen die Koordinatoren die jeweils passenden Mentoren. Denn entscheidend für den Erfolg ist, dass Mentor und Mentee zusammenpassen. Interessierte Mitglieder der Landesverbände können sich auch gern direkt an die Geschäftsstellen wenden, wenn sie sich vorstellen können, als Mentor den Nachwuchs zu unterstützen.
Das Matching der Tandems erfolgt durch die Koordinatoren. Die vorgeschlagenen Tandems haben vor Beginn des Programms die Möglichkeit, einander kennen zu lernen und zu prüfen, ob sie zueinander passen.

Die Koordinatoren
Um das gemeinsame Mentoringprogramm des JVBB kümmern sich Michael Rediske (Geschäftsführer JVBB) und Annette Rogalla (stellvertretende Vorsitzende des JVBB).

Die Bewerbung
Bis zum 22. Mai 2016 konnten sich junge Journalisten bis 35 Jahre, die Mitglied im JVBB sind, für das Mentoringprogramm bewerben. Senden Sie hierzu den ausgefüllten Bewerbungsbogen und einen tabellarischen Lebenslauf an info(at)jvbb-online.de